Herzlich willkommen, Lotto und Zeitschrift Braun!

Seit 30 Jahren führt Rolf Braun sein Geschäft „Lotto am Timpen“

Rolf Braun ist im Einzelhandel groß geworden. Seine Mutter hatte in Gevelsberg ein Lebensmittelgeschäft und führte seit 1970 die Lotto-Annahmestelle am Timpen. Hier half der studierte Diplom-Geograph bereits mit zwölf Jahren hinter der Verkaufstheke aus. Fünf Jahrzehnte später steht Rolf Braun auch an dieser Stelle. Tag für Tag. Denn der gebürtige Gevelsberger hat den alteingesessenen Laden 1991 von seiner Mutter übernommen. Seit 30 Jahren führt er die Familientradition erfolgreich fort.

Kunden aus drei Generationen

Das Lotto-Toto-Geschäft in der Haßlinghauser Straße ist fester Bestandteil der Gevelsberger Innenstadtkulisse. Fotos aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts zeigen bereits einen „Tabak“-Schriftzug an der Fassade des Ladens, der zudem eine Lotto-Annahmestelle ist, „seitdem es Lotto gibt“, erzählt Rolf Braun mit einem Lächeln. Und auch er selbst ist für viele seiner Stammkundinnen und Stammkunden aus der Gevelsberger Geschäftswelt nicht wegzudenken. Noch immer kaufen Menschen bei ihm Zeitungen und Zigaretten, die ihn noch als Kind kannten. „Und mittlerweile haben wir auch Kundinnen und Kunden der zweiten und dritten Generation“, so Rolf Braun, der für die Menschen, die seinen Laden betreten auch immer ein offenes Ohr hat. „Viele suchen hier nicht nur eine Zeitschrift, sondern auch das Gespräch“, so der Inhaber. „Man kennt sich halt ewig. Da ist schon eine Vertrauensbasis da.“ 

Offenes Ohr für Gespräche

Da ist es nicht verwunderlich, dass das kleine Geschäft, das auch während der Lockdown-Phasen geöffnet bleiben konnte, für viele zu einer Anlaufstelle wurde – natürlich immer unter Berücksichtigung der geltenden Schutzmaßnahmen. „Wir haben in dem letzten Jahr viele wiedergesehen, die schon länger nicht mehr da waren“, so Rolf Braun. „Aber das war in schlechteren Zeiten eigentlich immer schon so. Die Menschen rücken zusammen, suchen das Gespräch.“ Diese Begegnungen mit Menschen sind es auch, die der Geschäftsinhaber an seinem Beruf so schätzt. „Wer daran keinen Spaß hat, braucht sich gar nicht erst hierhin stellen“, sagt er und schmunzelt.

Computer ersetzt Handarbeit

In den vergangenen 30 Jahren haben Rolf Braun und sein Geschäft auch einige Veränderungen erlebt: Die Nachfrage nach Tabakwaren ist kontinuierlich zurückgegangen, das Zeitungssortiment hat sich verkleinert, die Poststelle ist auf der 43 Quadratmeter großen Verkaufsfläche hinzugekommen. Was all die Jahre geblieben ist, ist das Lotto-Spiel – auch wenn die Abläufe durch die Zeiten hindurch einfacher geworden ist: „Früher mussten die Scheine mit der Hand ausgefüllt, fortlaufend gestempelt, sortiert, gezählt und dann nach Münster geschickt werden“, blickt Rolf Braun zurück. „Heute übernimmt das alles der Computer. Das erleichtert natürlich vieles.“

Geteilte Freude ist doppelte Freude

Gerne blickt Rolf Braun auch auf die Momente zurück, in denen das Lotto-Spielen sich für Kunden ausgezahlt hat. „Wir hatten auch schon zwei Sechser im Lotto, allerdings noch zu DM-Zeiten“, so der Gevelsberger. „Aber die Gewinner konnten sich über jeweils eine Million freuen.“ Diese Freude teilt Rolf Braun dann gerne – egal, wie hoch der Gewinn ist: „Es ist immer schön mitzuerleben, wenn es jemanden trifft, der das Geld gut gebrauchen kann. Da freue ich mich natürlich mit. Das gehört einfach dazu.“

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